Wenn Sie ein Fotobuch realisieren möchten, sollten Sie unbedingt auf den wichtigsten Punkt achten: die Auflösung Ihrer Bilder. Ist die Bildqualität schlecht, wird Ihr Buch leider keine scharfen Bilder aufweisen und das wäre natürlich schade. Viele nehmen Bilder, die sie per E-Mail oder Facebook erhielten. Diese sind meist nicht für Fotobücher geeignet, weil sie bereits komprimiert wurden. Wenn, dann eignen sich diese nur für ganz kleine Bildformate. Wenn Sie 10 Bilder pro Fotobuchseite drucken, dann ist dies vielleicht noch vertretbar. Für eine ganze Fotobuchseite, können diese kleinen Bildformate bereits einen erheblichen Qualitätsverlust darstellen. Dies erkennen Sie am besten am Ampelsystem. Zeigt die Ampel grün an, dann ist das Foto in Ordnung. Rot bedeutet, nutzen Sie lieber eine andere Fotodatei.

Mindestens 25 Pixel pro Zentimeter sollte es sein

Fotobücher werden durch Pixel berechnet. Das heißt, wenn Ihr Bild 1000 x 500 Pixel aufweist, müssen Sie diese beiden Zahlen durch 25 rechnen. Dabei kommen 40 x 20 cm raus. Das heißt, Ihr Bild hat in dieser Größe eine mittelmäßige Qualität. Besser sind schon 60 Pixel pro Zentimeter. Hier müssen Sie durch 60 rechnen. Eine gute Qualität hat Ihr Bild jetzt nur noch bei 16 x 8 cm. Für ein Kleinbild wäre dies in Ordnung. Je größer der Bilddruck werden soll, desto höher sollte die Pixelanzahl des Fotos sein, z.B. bei Poster über 6000 x 3000 Pixel. Solche Auflösungen schaffen Hobbykameras kaum. Nicht mal die untere Profischicht arbeitet mit solchen Größen. Sie sehen also, in der Werbung werden noch ganz andere Gerätschaften verwendet, die sich ein Laie kaum leisten kann.