Warum ein gutes Fotobuch Cover so wichtig ist

Das Cover eines Buchs generell, und somit auch eines Fotobuchs, ist wohl mit der wichtigste Bestandteil. Denn das Cover zieht als erstes den Blick eines Betrachters auf sich – das heißt, das Cover entscheidet, ob der interessierte Leser überhaupt Interesse hat, das Fotobuch aufzuschlagen.

 

Das Fotobuch Cover: Neugierde und Anspruch

Der erste Eindruck eines Fotobuchs steht und fällt also mit dem Cover. Ist das Cover schlecht, zieht sich dieser gesamte Eindruck durch die Einstellung, wie der Betrachter das fotobuch einordnet. Ist das Cover dagegen gut und ansprechend, wird sich das auf das gesamte Fotobuch auswirken – selbst, wenn die meisten Bilder recht standardmäßig ausfallen sollten.

Ein schickes Hardcover für Fotobücher ist Gold wert. Ein gutes Cover erweckt gleich beim ersten Blick ein Interesse, das Fotobuch zur Hand zu nehmen – damit freut man sich als Besitzer des Buches umso mehr.

 

Tipps zur Auswahl von Covern für Fotobücher

Fotoauswahl für Ihr Fotobuch-Cover

Zuallererst steht natürlich die Bildauswahl im Vordergrund. Oftmals hat man auch schon eine Idee, oder während der Aufnahme eine Eingebung: „Das ist es“. Es bietet sich natürlich an, das Lieblingsfoto aus dem thematischen Fokus des Fotobuchs auszuwählen. Nichtsdestotrotz sollte das Cover-Foto nicht im Widerspruch zum Inhalt stehen. So ist es etwa kontraproduktiv, beispielsweise vom Bali-Urlaub als Coverbild den Schnappschuss vom Zwischenstopp in Dubai zu verwenden, auch wenn im Hintergrund die beeindruckende Skyline zu sehen ist. Ein solches Bild gehört gern auf die erste Seite im Fotobuch, aber bitte nicht aufs Cover. Ein Coverbild sollte also Erwartungen entsprechen. Diese können dann im Fotobuch auch gebrochen werden, aber als Coverfoto Ihres Fotobuchs sollten Sie sich immer vor Augen halten: was spricht den Betrachter an?

Das "schärfste Foto" auswählen

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bildschärfe. Dadurch, dass Coverbilder wesentlich größer gezogen werden, als diese in der Regel im Fotobuch erscheinen, sollte man ein besonders scharfes Bild wählen, wo der Fokus richtig gesetzt ist. Falls ein Bild schon auf dem Computerbildschirm verwackelt aussieht, wissen Sie gleich, dass dieses als Coverbild nicht taugt, auch wenn das Motiv oder der Hintergrund ansonsten noch so schick getroffen wurde. Auf dem Cover von Fotobüchern pixeln die Bilder auf, darauf sollte unbedingt geachtet werden.

Der passende Bildausschnitt für das Coverfoto

Ähnlich ist dies mit dem gewählten Bildausschnitt. Dieser sollte harmonisch gewählt und möglichst der goldene Schnitt eingehalten werden. Zudem sollten Sie das Motiv auch dahingehend auswählen, in welchem Format Ihr Fotobuch gehalten ist und mit dem dieses dann am besten harmoniert - das Cover eines Fotobuchs im A4-Format wird ein anderes Titelbild nötig haben als das eines quadratischen Fotobuchs.
In einem anderen Artikel auf diesem Blog finden Sie mehr Informationen über Tipps zur Fotoauswahl bei Fotobüchern.

 

Titelsetzung bei Covern und Einbänden

Auch die Schriftart, Schriftform und Farbe entscheidet über ein erfolgreiches Coverbild für Ihr Fotobuch. Am wichtigsten ist, dass die Schrift auf dem Cover nicht im Einklang zum Bild und dem Thema des Buches stehen soll. Schicke Kinderfotos der letzten Session mit dem Baby sollten also farbige und fröhliche Buchstaben, und keine serifenlose, glatte Schriftart in schwarzer Farbe, gewählt werden.

Unbedingt achten: fehlerfreier Titel!

Als zweiter wichtiger Punkt, das sollte selbstverständlich sein, muss das Cover frei von Rechtschreibfehlern oder sachlichen Fehlern sein. Während man auf einer Seite im Inneren des Fotobuchs über einen falschen Buchstaben oder einen Zahlendreher durchaus hinwegsieht, ist dies auf dem Cover ein richtig großer Fauxpas – und erst recht unverzeihlich, wenn Sie das Fotobuch verschenken.

Nur eine Schriftart

Achten Sie darauf, für Ihr Covertitel nur eine Schriftart zu wählen, und sie sollte gut lesbar sein.

Richtige Schriftgröße

Die Schriftgröße sollte zum Foto passen. Bei Landschaftsfotos kann die Schrift etwas kleiner, bei Portraits – wenn sich das Fotobuch um eine Person, etwa zum Geburtstag dreht – kann diese ruhig etwas größer gewählt werden.

Die optimale Platzierung

Auch sollte darauf geachtet werden, die Titel nicht über wichtige Details des Fotos zu legen. Daher sollten Sie bei der Auswahl des Coverfotos schon im Hinterkopf behalten, wo Sie die Schrift platzieren – beispielsweise im Himmel am Horizont bei Landschaftsaufnahmen.
Mehr zu Titel und Titelsetzung bei Fotobüchern finden Sie in einem anderen Artikel auf diesem Blog.

 

Was tun bei Ideenlosigkeit bei der Auswahl des Coverbildes?

Manchmal ist der Wurm drin – man findet nahezu alle Fotos qualitativ gleichwertig und kann sich einfach nicht entscheiden, welches nun das beste Foto für das Cover Ihres Fotobuchs ist.

In diesem Fall hilft es sehr schnell, sich inspirieren zu lassen. Bei einem Reisetagebuch schauen Sie nach Reiseführern oder im Internet nach Ihrem Urlaubsort und entscheiden sich dann für das Ihrer Fotos, was diesen Vorschlägen am nächsten kommt.

Bei einem Familienfotobuch entscheiden Sie sich im Zweifel immer für das Foto, wo am meisten Familienmitglieder in den am ehesten vorteilhaften Posen abgebildet sind.

Auch wenn Sie bei der Titelgestaltung unsicher sein sollten, etwa was Schriftart oder Platzierung betrifft, kann ein kurzer Besuch in einer Bibliothek oder einer Buchhandlung manchmal Wunder wirken.

Probieren Sie es aus.