Warum ist das Cover eines Fotobuchs so wichtig? Weil es das Allererste überhaupt ist, was ein Betrachter des Buchs sieht. Ein schlechtes Cover eines A4-Fotobuchs, obwohl nur die „Verpackung“ eines Fotobuchs, kann zu einem negativen Ersteindruck führen und eine Erwartungshaltung implizieren – sich somit auch schlecht auf die Erwartungshaltung des Fotobuchs auswirken.

Auf der anderen Seite sind Fotobücher, egal ob quadratische oder Fotobücher im Querformat, meist individuell gestaltet – und ihre Freunde oder Familie werden sich Ihr Fotobuch sowieso anschauen, egal wie das Cover aussieht. Das heißt: Sie haben Möglichkeit zu Experimentieren. Sie müssen sich nicht an standardisierte Regeln halten, sondern ihrer Kreativität freien Raum lassen. Nichtsdestotrotz sollten Sie einige Tipps zur Covergestaltung Ihres Fotobuchs beachten. Einige dieser Hinweise finden Sie hier.

 

Tipp 1 zum Cover Ihres Fotobuchs: das richtige Foto auswählen

Das wichtigste zuerst: Ihr Foto auf dem Cover gibt dem Fotobuch eine Richtung vor. Es sollte daher repräsentativ für den Inhalt Ihres Buches sein. Wenn Ihr Fotobuch also von einen Sightseeing-Urlaub nach Rom handelt, bietet es sich nicht unbedingt an, ein Strandfoto eines Halbtagsausflugs nach Ostia – auch wenn Ihnen der Sonnenuntergang über dem Meer gefällt. Auch sollten Sie vom letzten Wintersporturlaub in Tirol nicht unbedingt ein Foto der Après-Ski-Party wählen, mag der Abend auch noch so schön gewesen sein. Kurz: das Coverfoto gibt dem Bild eine Richtung vor und sollte nicht in die Irre führen oder falsche Erwartungen wecken.

Wählen Sie ein Motiv, welches repräsentativ für den ganzen Urlaub steht und Ihnen besonders gut gelungen ist – am besten eines, welches nicht zu detailverliebt ist, sollten Sie eine Schrift planen (unten mehr). Die Aufmerksamkeit des Betrachters sollte auf das Foto gezogen werden und Lust auf mehr machen. Natürlich sollte auch Lichtstimmung und Schärfe stimmen. Auf dem Cover werden die Fotos oft vergrößert, daher sieht man jeden Wackler und jede Unschärfe.

 

Tipp 2 zum Cover Ihres Fotobuchs: die optimale Schrift

Lassen Sie Ihren Schriftzug nicht in Details des Fotos einlaufen, sodass diese nicht mehr gut lesbar ist. Hierzu sollte ein Foto gewählt werden, welches den wichtigsten Ansprüchen entspricht (siehe Tipp 1), aber trotzdem genug Freiraum bereithält – sei es Himmel, Sand, Meer oder andere klare, saubere Flächen. ähnliches. Oftmals möchte man schön komponierte Fotos als Cover verwenden, doch dort wirkt eine Schrift oft störend oder kontraproduktiv.

Zur eigentlichen Schrift. Die Schriftart sollte passend zur grundlegenden Stimmung und dem Inhalt des Buches gewählt werden. Eine futuristische Computerschrift passt zu Ihrer letzten Südamerika-Reise genauso wenig wie eine glatte, serifenlose Schrift zum Fotobuch eines Kindergeburtstages. Verwenden Sie auch bitte keine zu verschnörkelte oder experimentelle Schrift, sondern eine gut lesbare. Außerdem sollten Sie nur eine einzige Schriftart auf dem Cover verwenden – falls Sie eine Unterzeile einbringen möchten, verwenden Sie am besten dieselbe Schriftart mit etwas kleinerer Schriftgröße.

Die Farbe der Schrift sollte sich deutlich vom Hintergrund abheben, sich aber nicht beißen. Oft wirken kunterbunte Farben - außer bei Fotobüchern über Kinder - deplatziert, stattdessen passt weiße Schrift auf einem blauen Himmel oder dem Meer immer gut.

Wählen Sie darüber hinaus Ihren Titel so kurz und knapp wie möglich. Fotos erklären sich meist von selbst, da sind lange Titel nicht dienlich. Beschränken Sie sich in der Titelwahl auf Ort, Anlass und/oder Zeit, wie „Hochzeitsreise nach Bali“, „80. Geburtstag von Oma Frieda“ oder „Türkei 2017“.

Extra-Tipps zur Schrift beim Cover Ihres Fotobuchs:

Vielen fällt beim Gestalten des Fotobuchs nicht ein, dass auch eine transparente Schrift oftmals sehr schick aussieht. Ebenso können mit einer Schrift auch nur Konturen gestaltet werden, in die Sie Ihr Foto platzieren. Das wirkt sehr edel und hochwertig. Und: wer sagt, dass nur große Schriften auf dem Coverbild sein müssen? Kleine, dezent platzierte Schrift wirkt manchmal auch viel interessanter.

 

Tipp 3 zum Cover Ihres Fotobuchs: individuelle Gestaltung durch Experimentieren

Keine Regeln ohne sie zu brechen. Selbstverständlich können Sie sich auch völlig frei entfalten - jedoch ohne Garantie, dass Ihr Cover danach schick oder auch einfach deplatziert wirkt. Seien Sie daher selbstkritisch und lassen Sie von anderen prüfen, ob Ihr Coverfoto mit platzierter Schrift harmonisch zusammen wirkt.