Wenn Sie ein Fotobuch erstellen, besteht stets die Möglichkeit, dieses mit erklärenden Texten zu gestalten. Das kann in Form von kurzen Bildunterschriften geschehen, aber auch ganze Textblöcke können eingearbeitet werden. Oftmals ergibt eine ordentliche Textgestaltung Sinn, hin und wieder ist dieses Stilmittel allerdings auch überflüssig. Wann und auf was Sie bei der Nutzung von Text für Ihr fotorola Fotobuch achten sollten, finden Sie hier.

Tipp 1: Ist Text notwendig?

Bevor Sie mit der Textsetzung beginnen, sollten Sie sich zunächst fragen, ob Text überhaupt nützlich oder sinnvoll für Ihr Fotobuch ist. Sollten Sie etwa ein fotorola Fotobuch mit dem Titel „Kroatien Urlaub 2016“ gestalten und sich darin lediglich Strandbilder befinden, ist eine zusätzliche Betitelung fast schon überflüssig. Wenn Sie sich in Ihrem Urlaub nur an einem Ort, etwa einem Clubhotel, aufhalten, reicht ein Foto mit dem Hotelschild zum Festhalten Ihrer Lokalisierung aus. Weiterer Text wäre in diesem Fall redundant. Strand- oder Naturfotos als reiner Bildband ohne Text kann in diesem Fall wesentlich wirkungsvoller sein. Falls Sie wiederum ein Fotobuch als Erinnerung von Ihrer Familie anfertigen, sind ergänzende Textinformationen durchaus sinnvoll, etwa die Namen oder die Zugehörigkeit von Familiengehörigen. Diese Kommentare sind dann auch für außenstehende Betrachter des Fotobuches interessant. Entscheiden Sie sich daher vorher und überlegen es sich genau, ob und wann Bildunterschriften angebracht sind.

Tipp 2: Nur relevante Informationen verwenden

Wenn Sie sich entscheiden, dass Sie Text verwenden, nutzen Sie NUR Informationen, die aus dem Bild selbst nicht erkennbar sind. Auf Bildunterschriften wie „Frank und ich beim Radfahren“ können Sie ruhigen Gewissens verzichten. Es gilt: wenn Bildunterschriften lediglich Beschreibungen des Fotoinhalts sind, lassen Sie diese weg. Auch sollten Sie eine gewisse Stringenz einhalten. Das heißt: betexten Sie besser nicht den Anfang des Fotobuchs detailliert und verzichten auf den hinteren Seiten darauf. Oftmals geschieht dieser Fehler, wenn man ein Fotobuch schnell oder unter Zeitdruck fertig stellen möchte. Tappen Sie nicht in diese Falle, Sie werden es nach Erhalt Ihres Fotobuchs bereuen. Auch wenn wichtige Fotos nicht betitelt sind, andere Bilder allerdings detailliert, stellt sich für den Betrachter des Fotobuchs die Frage der Sinnhaftigkeit der Textsetzung. Sorgen Sie daher für Einheitlichkeit. Übrigens: Humor funktioniert als Gestaltungsmittel bei Bildunterschriften immer gut.

Tipp 3: Schriftarten in Maßen verwenden

Grundlegend gilt, dass Sie sich bei der Gestaltung Ihres fotorola Fotobuchs auf nur wenige Schriftarten beschränken sollten. Verwenden Sie niemals mehr als drei bis vier Schriftarten im Buch. Alles andere wirkt im besten Falle kindlich verspielt, im schlechtesten Fall amateurhaft und albern. Auch wenn Sie die Freiheit haben, für Ihr Fotobuch aus zahlreichen Schriftarten zu wählen – beschränken Sie sich auf einige wenige. Variieren Sie auch bitte nicht zu sehr mit Schriftgrößen und Gestaltungselementen wie Fettschrift, Unterstreichungen oder Kursivschreibweise. Ihre Leser werden es Ihnen danken.

Tipp 4: Die besten Schriftarten

"Die“ beste Schriftart gibt es nicht. Die Wahl der passenden Schriftart ist vom Inhalt der Fotos, von der gewünschten Wirkung und natürlich auch vom individuellen Geschmack abhängig. Beispielsweise sollte erläuternder Text eines Fotobuchs anlässlich des Jubiläums für den Firmenchef eine andere Schriftart enthalten als ein Fotobuch der letzten Kindergeburtstage. Ersteres sollte eine nüchterne und sachliche Schriftart umfassen, während ein Font für Kinder durchaus verspielt sein kann. Jedoch kann man folgende Grundregeln festhalten: verwenden Sie gut lesbare Schriften. Verzichten Sie auf zu verschnörkelte Fonts. Je nach passender Gestaltung können Sie entweder eine gut lesbare Serifen-Schrift wie New Times Roman verwenden. Diese eignen sich für längere Textpassagen, etwa wenn Sie eine Fotogeschichte mit erläuterndem Text erzählen möchten. Für kurze und knappe Textpassagen oder Bildunterschriften empfiehlt es sich, auf eine serifenlose Schrift wie Helvetica zurückgreifen.

Tipp 5: Die richtige Platzierung des Textes

Ein Fototitel sollte in einem fotorola Fotobuch nicht zu sehr hervorstechen, aber auch nicht völlig untergehen. Platzieren Sie Ihre Schrift immer auf einfarbigen Flächen im Foto. Alles andere, etwa wenn der Titel in einen detailreichen Abschnitt Ihres Fotos übergeht, sind diese nicht gut lesbar. Hinsichtlich der Schriftfarbe kommt dies auf den Hintergrund Ihrer Fotos an. Versuchen Sie, eine kontrastreiche Farbe zu wählen, aber nicht eine, die zu sehr entgegen der Untergrundfarbe gehalten ist. Denn dies wirkt störend und hebt den Titel zu sehr im Foto hervor. Wenn Sie etwa eine Bildunterschrift auf hellem Sand platzieren, verwenden Sie kein reines Schwarz, sondern eher ein angenehmes Braun. Auf weißen Grundflächen bietet sich ein dunkleres Grau an. Bei farbigem Untergrund kommt es auf Helligkeit und Farbtemperatur an. Eine komplett andersfarbige Schrift auf buntem Grund zu platzieren – etwa Grün auf Rot – ist nicht empfehlenswert, von Fotobüchern rein für Kinder einmal abgesehen. Versuchen Sie in diesem Fall, die Farbauswahl mit Kontrasten im selben Farbraum zu lösen. Auf ein helles Rot kann ein dunkler Orangeton passen – dies ist immer noch gut lesbar, ohne dass der Titel im Foto zu sehr dominiert.